Binäre Öl-Optionen

Als Energieträger ist Erdöl bereits seit vielen Jahren der bei weitem bedeutendste Rohstoff weltweit. Dies wird aller Voraussicht nach auch noch für eine relativ lange Zeit so bleiben, da eine umfassende Energiewende hin zu erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind nicht sofort umgesetzt werden kann. Zudem wird Rohöl nicht nur zu Treibstoff für Fahrzeuge oder zu Heizöl für Häuser und Wohnungen verarbeitet. In der chemischen Industrie ist Öl gleichzeitig der wichtigste Rohstoff für die Kunststoffherstellung und selbst Düngemittel für die Landwirtschaft ließen sich ohne Rohöl nicht produzieren.

Nachfrage nach und Angebot von Rohöl sind jedoch starken Schwankungen unterworfen. Zudem spielen politische Ereignisse in wichtigen Förderländern, besonders im Mittleren Osten sowie in zunehmendem Maße in Westafrika, eine wichtige Rolle für steigende oder fallende Preise.

Für Investoren bedeutet das, dass sie finanziell davon profitieren können, wenn sie Kursentwicklungen richtig vorhersagen. Lange Zeit war das vor allem mit Optionen und Futures möglich, die jedoch für private Anleger kaum zugänglich waren. Daher sind binäre Öl-Optionen, die es erst seit einigen Jahren gibt, eine gute Alternative. Der Umgang damit lässt sich selbst für Einsteiger innerhalb kürzester Zeit erlernen, zudem ist kein hohes Startkapital erforderlich.

Markt für Rohöl ist sehr komplex

Der Anteil von Öl am weltweit produzierten Volumen aller Rohstoffe liegt bei deutlich mehr als 40 Prozent. Allein an dieser Zahl lässt sich bereits ablesen, wie wichtig Öl für die Weltwirtschaft ist. Allerdings handelt es sich nicht um einen Rohstoff, der überall gleich ist. Je nach Lagerstätte unterscheiden sich die chemische Zusammensetzung und die Viskosität von Öl, dadurch sind manche Sorten besser als andere für die Weiterverarbeitung geeignet. Insgesamt verlaufen die Kurse für unterschiedliche Sorten jedoch in der Regel parallel zueinander.

Dass es sich beim Öl um eine begrenzt vorkommende Ressource handelt, hat sicher jeder Anleger schon einmal gehört oder gelesen. Besonders leicht auszubeutende Vorkommen sind zu einem großen Teil bereits erschöpft, daher findet die Ölförderung in zunehmendem Maße auf hoher See oder an schwer zugänglichen Orten wie der arktischen Tundra statt. Dadurch steigen die Produktionskosten und in der Folge auch die Preise.

Abgesehen vom Angebot, das sich nicht beliebig erweitern lässt, wächst die Nachfrage nach Öl durch das hohe Wirtschaftswachstum in Schwellenländern, besonders in Indien, China oder Brasilien. Weil diese Länder immer mehr Öl benötigen, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Ölpreis langfristig einem Trend nach oben folgen wird. Kurzfristig kann die Entwicklung durch schwache Wirtschaftsdaten oder andere Einflüsse dagegen deutlich anders ablaufen, was sich zum Beispiel an den hohen Schwankungen des Ölpreises im Laufe des Jahres 2012 zeigt.

Kenntnisse über den Markt zahlen sich aus

Wer sich als Kleinanleger für den Ölpreis interessiert, wird sicher schon einmal festgestellt haben, dass dieser sowohl von politischen Nachrichten als auch von wirtschaftlichen Kennzahlen beeinflusst wird. Davon abgesehen spielen auch Spekulationen mit Öl selbst oder mit Futures und ähnlichen Finanzprodukten eine Rolle. Insgesamt gibt es also eine ganze Reihe von Einflussfaktoren. Wer diese kennt, hat durchaus die Chance, die Entwicklung des Preises in vielen oder sogar den meisten Fällen korrekt vorherzusagen. Dadurch muss man sich durch die hohe Volatilität nicht mehr abschrecken lassen, schließlich ist es mit binären Öl-Optionen auch möglich, von fallenden Kursen zu profitieren.

Wie bereits oben erwähnt ist für den Kauf von binären Optionen nur ein relativ geringes Startkapital nötig. In der Praxis bedeutet das, dass man zunächst mit niedrigen Einsätzen ein besseres Gefühl für den Markt bekommen kann. Auf dieser Grundlage lassen sich dann eigene Strategien für das Trading von binären Öl-Optionen entwickeln, mit deren Hilfe man langfristig seine Rendite maximieren kann.