Binäre Forex-Optionen

Anleger, die sich bereits im Handel mit Devisen engagieren, die jedoch noch eine weitere Alternative wollen, sollten auch einmal einen Blick auf binäre Forex-Optionen werfen. Gleichzeitig ist der Handel mit diesen ganz speziellen Anlageprodukten auch für Neueinsteiger interessant. Schließlich ist es innerhalb kürzester Zeit möglich, vergleichsweise hohe Renditen zu erzielen. Gleichzeitig sind die Verluste – anders als beim herkömmlichen Forex-Handel – von vornherein auf den Kaufpreis der jeweiligen Option beschränkt.

Allgemein muss man als Anleger beim Traden von binären Optionen schnelle Entscheidungen mit Blick auf steigende oder fallende Preise treffen. Sagt man die Entwicklung des Kurses eines bestimmten Basiswerts richtig vorher, profitiert man von einer hohen Rückzahlung; die genaue Höhe ist vom Broker sowie von der jeweiligen Option abhängig. Allgemein liegen die Werte meist zwischen 65 und 80 Prozent Rendite auf das eingesetzte Kapital. Wichtig ist dabei, dass es bei klassischen binären Optionen lediglich darauf ankommt, die Richtung der Kursentwicklung richtig vorherzusagen. Wie hoch die Kurszuwächse oder -verluste ausfallen, spielt für die Höhe der Rendite keine Rolle.

Binäre Optionen noch vergleichsweise neu

Mit Blick auf den Handel mit binären Forex-Optionen lässt sich zunächst einmal sagen, dass dieser ganz ähnlich funktioniert wie der Forex-Handel selbst. Auch bei binären Optionen geht es darum, den Verlauf von zwei Währungen zu betrachten und diese miteinander in Relation zu setzen. Welche Währungspaare angeboten werden, hängt ganz vom Broker ab. Manche Anbieter haben nur klassische Paare wie Euro und US-Dollar oder Euro und britisches Pfund im Angebot, bei anderen sind dagegen auch exotischere Varianten möglich. Dazu zählen zum Beispiel die Entwicklung des australischen Dollars gegenüber dem japanischen Yen oder des kanadischen Dollars gegenüber dem britischen Pfund.

Im Vergleich zum Handel mit binären Optionen, die es erst seit wenigen Jahren gibt, hat sich der Forex-Handel bereits seit langem etabliert. Über das Internet ist es auch für Kleinanleger möglich, mit Devisen zu spekulieren, allerdings hat diese Entwicklung bereits vor weit mehr als zehn Jahren begonnen. Daher gibt es eine ganze Reihe etablierter Anbieter, bei denen man Forex-Trading betreiben kann. Der Markt für binäre Optionen ist hingegen noch stark im Wachstum begriffen. Viele Broker sind erst in den vergangenen ein oder zwei Jahren auf den Markt gekommen und sind bei Anlegern noch nicht zu bekannten Namen geworden.

Wichtige Unterschiede zum normalen Forex-Handel

Im Vergleich zum üblichen Verfahren im Forex-Handel gibt es bei binären Forex-Optionen allerdings einen bedeutenden Unterschied. Beim Forex-Trading muss man lediglich ein gewisses Guthaben auf seinem Handelskonto haben und kann dieses dann hebeln. Das bedeutet, dass die Renditen durch Kursgewinne theoretisch nicht begrenzt sind, allerdings kann man auch mögliche Verluste kaum kalkulieren. Fällt ein Kurs stark und unerwartet, muss man viel Geld nachschießen.

Binäre Optionen funktionieren dagegen anders. Dabei hebelt der Käufer sein Guthaben nicht, vielmehr kennt man bereits zum Kaufpreis die Rendite, die man erhält, wenn man die Entwicklung der Kurse richtig vorhersagt. Liegt man mit seiner Prognose falsch, ist das eingesetzte Kapital zwar verloren, darüber hinaus gibt es jedoch keine weiteren Nachschuss-Pflichten. Im Klartext bedeutet das, dass man als Trader lediglich das Geld einsetzt, das man im Zweifelsfall bereit ist, zu riskieren.

Davon abgesehen gibt es jedoch auch Parallelen zwischen binären Forex-Optionen und dem herkömmlichen Forex-Trading. Der Handel mit Optionen ist ebenfalls rund um die Uhr möglich – eben immer dann, wenn auch Basiskurse ermittelt werden. Außerdem muss man als Anleger natürlich umfangreiche Kenntnisse der Faktoren haben, die sich auf die Kurse auswirken können. Nur so ist es möglich, die Richtung der Kursentwicklung korrekt vorherzusagen und auch auf kurzfristige Einflüsse richtig zu reagieren. Aus diesem Grund lohnt es sich, das Angebot eines kostenlosen Demokontos, das es bei vielen Brokern gibt, zu nutzen. Damit kann man zunächst ein Gefühl für den Markt bekommen, bevor man dann mit echtem Geld Optionen kauft.