Allgemeines zu Ein- und Auszahlungen

Wer mit binären Optionen handeln möchte, muss dazu natürlich zunächst einmal ein Konto bei einem der auf diese Art des Handels spezialisierten Broker anlegen. Bei einer ganzen Reihe von Brokern ist es dann möglich, zunächst einmal den Handel mit diesen ganz speziellen Optionen mit Hilfe eines Demokontos zu testen. Bevor man dann mit dem eigentlichen Handel beginnen kann, muss man natürlich Geld auf sein Konto einzahlen, um echte binäre Optionen kaufen zu können.

In den vergangenen Jahren haben sich auf dem Markt eine ganze Reihe von Brokern etabliert. Obwohl es dieses Finanzprodukt überhaupt erst seit dem Jahr 2008 gibt, ergibt heute bereits eine kurze Suche im Internet eine fast schon unüberschaubare Vielzahl an unterschiedlichen Anbietern. Diese wollen Kunden nicht nur mit besonders hohen Renditen oder einem möglichst umfangreichen Angebot an unterschiedlichen Basiswerten locken, sondern auch mit Konditionen rund um die Ein- und Auszahlung von Trading-Kapital, die im Vergleich zur Konkurrenz sehr vorteilhaft sind.

Anbieter müssen Guthaben sicher verwahren

Zunächst einmal sollte man als Anleger natürlich bedenken, dass es sich beim Handel mit binären Optionen um ein sehr internationales Geschäft handelt. Egal, bei welchem Broker man handeln möchte, der Hauptsitz des Anbieters wird sich in aller Regel nicht in Deutschland befinden. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich um einen groß angelegten Betrug handelt, obwohl es im Internet immer wieder entsprechende Geschichten enttäuschter Anleger zu lesen gibt. Vielmehr gibt es eine ganze Reihe vertrauenswürdiger Broker. Darüber hinaus hat die Finanzaufsicht auf Zypern, wo viele der in der EU tätigen Anbieter ihren Hauptsitz haben, erst kürzlich ein Paket mit bestimmten Regulierungen erlassen.

Wer künftig eine Lizenz von den zypriotischen Behörden erhalten will, muss als Anbieter unter anderem sicherstellen, dass die Guthaben der Anleger auf einem separaten Treuhandkonto geführt werden. In der Praxis bedeutet das, dass selbst bei einer eventuellen Insolvenz des jeweiligen Brokers das Guthaben nicht in Gefahr ist. Als Anleger muss man sich für den Handel dann zwar einen neuen Anbieter suchen, für das noch verfügbare Guthaben kann man jedoch eine Auszahlung beantragen.

Gebühren für die Auszahlung nicht bei jedem Broker

Ganz allgemein gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Arten, die Händler für die Ein- und Auszahlung nutzen können. Welche davon bei einem Broker angeboten werden, ist von dem jeweiligen Anbieter abhängig, eine allgemeine Aussage ist hingegen nicht möglich. Wie die einzelnen Bedingungen rund um die Ein- und Auszahlung genau lauten, ist ebenfalls vom Anbieter abhängig. So gibt es teilweise bestimmte Beschränkungen oder es werden für gewisse Leistungen zusätzliche Gebühren berechnet.

Zunächst einmal ist es natürlich von den Anforderungen des Traders abhängig, welchen Broker man bevorzugt. So wollen manche Kunden lieber per Kreditkarte einzahlen, andere bevorzugen hingegen eine Banküberweisung oder elektronische Zahlungsmethoden über das Internet, zum Beispiel Dienste wie Paypal oder Skrill. Der Vorteil der Einzahlung per Kreditkarte oder mit Hilfe elektronischer Verfahren ist die Tatsache, dass das Geld dem Handelskonto sofort gutgeschrieben wird. Bei einer Überweisung kann es hingegen schon einmal einige Tage dauern, bis man den Eingang des Guthabens nachvollziehen und damit handeln kann.

Im Rahmen der Auszahlung von Erträgen, die man durch den Handel mit binären Optionen erzielt hat, gilt das natürlich ebenfalls. Allerdings ist die Auszahlung größerer Beträge bei vielen Brokern ohnehin nur per Banküberweisung möglich. Wie lange die Bearbeitung einer Auszahlungsanfoderung dauert, ist sehr unterschiedlich; oft geschieht das innerhalb weniger Werktage, manchmal dauert es jedoch auch zwei Wochen oder noch mehr.

Speziell bei den Modalitäten für die Auszahlung des Guthabens auf dem eigenen Trading-Konto unterscheiden sich die verschiedenen Broker ebenfalls deutlich voneinander. Während es bei einigen Anbietern möglich ist, sich zumindest einmal pro Monat kostenlos Geld vom Trading-Konto auf das eigene Bankkonto zu überweisen, wird bei anderen Brokern dafür grundsätzlich eine Gebühr berechnet. Wieder andere bieten nur VIP-Kunden kostenlose Überweisungen an. Eine Auszahlung auf die Kreditkarte ist in der Regel ebenfalls möglich, allerdings nur in einem bestimmten Umfang. Derartige Auszahlungen sind normalerweise auf die Summe beschränkt, die über die Kreditkarte zuvor eingezahlt wurde.